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4 gute Gründe ein Schiedsrichter

zu werden, zu sein und zu bleiben

 

1.  Persönlichkeitsentwicklung

Die Aufgabe als Schiedsrichter ist eine Herausforderung in vielerlei Hinsicht. Zum einen ist man gezwungen, wichtige Entscheidungen alleine, schnell und korrekt zu treffen.  Zum anderen darf man sich durch die Stimmung in der Halle oder von Trainern und Betreuern nicht verunsichern lassen. Der Schiedsrichter steht immer unter Beobachtung und muss mit eigenen Fehlern umgehen können. In der Regel möchte man sich diesem Umfeld gar nicht aussetzen, aber Schule, Beruf, Freunde oder allgemein das Leben nehmen darauf keine Rücksicht. Aus diesem Grund ist es von Vorteil, wenn man sich davor nicht versteckt und sich der Situation stellt. Von mal zu mal wächst die Sicherheit und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten steigt. Am Ende dieser Entwicklung geht man gut gewappnet in die Herausforderungen, die das Leben für jeden bereit hält. Es ist auch erwiesen, dass vielen Schiedsrichtern das Pfeifen richtig Spaß macht und sie dabei mindestens soviel Ehrgeiz entwickeln, wie manche Spieler, Trainer oder Funktionäre!

 

2.  Vorteile im späteren Berufsleben

Bei der späteren Berufswahl werden neben den schulischen Leistungen auch die soziale Kompetenz und die Persönlichkeit des Bewerbers bewertet. Der potentielle Arbeitgeber legt in der Regel sehr viel Wert auf Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Selbstständigkeit, Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen oder Entscheidungsfreudigkeit. Der Hinweis auf eine Schiedsrichter-Tätigkeit sollte in keinem Lebenslauf fehlen, da dieser der entscheidende Vorteil zugunsten des Schiedsrichters sein könnte. Darüber hinaus spielt die Ausdauer mit der eine bestimmte Tätigkeit durchgeführt wurde, ebenfalls eine große Rolle bei der Bewertung.

 

3.  Geben und Nehmen

Der Handballsport wird in einer Gemeinschaft betrieben und bietet jedem Einzelnen Ausgleich, Erfolgserlebnisse, Bestätigungen und jede Menge Spaß. Dies ist nur möglich, wenn eine ausgewogenes Geben und Nehmen vorherrscht. Ohne Schiedsrichter, Trainer, Sekretär oder Zeitnehmer wäre kein Spiel möglich. Aus diesem Grund ist es die Aufgabe des gesamten Teams und jedes Einzelnen, auch Aufgaben für die Gemeinschaft zu übernehmen. Die Funktion des Schiedsrichters ist dabei eine der wichtigsten. Bei der männlichen B-Jugend, die ein Kontingent von vier Schiedsrichtern stellt,  gilt in der Saison 2014/15 deshalb folgende Regelung: Die Schiedsrichter sind von allen sonstigen Diensten und Arbeitseinsätzen, wie z.B. Tribünenaufbau, Mitarbeit beim Sportparksommerfest und Weihnachtsmarkt, Trikotwäsche usw. befreit.    

 

4.  Geldverdienen mit dem Hobby

 Als Schiedsrichter besteht die einmalige Chance, außerhalb des Leistungssportes, mit dem Hobby Geld zu verdienen. Zeitungen austragen bei Wind und Wetter oder stupide Ferienarbeit mit monotonen Tätigkeiten sind dann nicht mehr notwendig.

 

 

Tipps vom erfahrensten Gespann des DHB

 

Holger Fleisch und Jürgen Rieber, 300+ Erstligaspiele Männer

 

 

Wer sich als Unparteischer durchsetzt, profitiert meist auch im Berufsleben davon. Mut, Gerechtigkeitssinn und Menschenführung kann man überall gebrauchen

Quelle: HANDBALLWOCHE 04/2014 / Rubrik GEFRAGT

 

 

 

Beispiele, die Schule machen sollten:

 

 

Die vier Schiedsrichter der männlichen B-Jugend 2016-2017, von links nach rechts:

Ferdinand Kling, Felix Jähn, Marvin Seemüller und Jan Martin (v.l.n.r.)

 

 

Die vier Schiedsrichter der männlichen B-Jugend 2013-2014, von links nach rechts:

Sandro Paetzold, Kai Muckenhaupt, Thilo Brugger, Marcel Gruber (v.l.n.r.)


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