Nachtrag zum Spiel gegen Plochingen |
| erstellt am 05-10-2010 |
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Aus dem Gästebuch TV Plochingen:
Denkanstoß
Ich war am Samstag Beobachter der Partie Vöhringen gegen Plochingen.
Es war ein Spiel, dass den Handballsport ausmacht. Packend und spannend bis
zum Schluss. Vöhringen war am Ende der glücklichere Sieger. Dies ist aber
im Handballsport nun so einmal.
Sehr ärgerlich fand ich: 10 Minuten vor dem Spiel wurden alle Zuschauer vom
Hallensprecher sehr ausführlich darauf hingewiesen, dass Vöhringen bei der
Fair-Play-Aktion des HVWs mitmacht. Er erklärte, dass dies das Fair-Play gegenüber
Schiedsrichter, gegnerischen Fans und gegnerischen Zuschauern beinhaltet. Er teilte weiterhin
mit, dass Vöhringen den Werbebanner für die Aktion mittig über den Auswechselbänken
aufgehängt hat. Bei den meisten Vereinen hängt Ihr ein Hauptsponsor.
Dann kam die letzet Aktion des Spiels. Dies war ein schnell ausgeführter Freiwurf von Vöhringen,
dieser Vöhringen den 31:30 Sieg brachte. Alle in der Halle (außer die Schiedsrichter und Zeitnehmer (?????)) bemerkten, dass dies kein reguläres Tor war. Zu einem waren beim Ausführen
des Freiwurfs einige Vöhringer Spieler noch innerhalb des Gestrichelten. Zum zweiten war die
Zeit schon lang abgelaufen. Die Schiedsrichter gaben nach längeren Diskussionen das irreguläre
Tor. Mir kam nach dem Spiel zu Ohren, dass direkt am Spiel beteiligte Vöhringer ebenfalls bestätigen, dass dies ein irreguläres Tor war.
Schade, dass man von Vöhringer Seite einschl. Zeitnehmer genau zu diesem Zeitpunkt die Fair-Play-Aktion vom HVW vergessen hat um die beidseitig schwach leitenden Schiedsrichter von einem schwerwiegenden Fehler zu bewahren und den Fair-Play Gedanken zu leben. Wenn es aber um Punkte geht, .........................
Mein Tip für Vöhrigen: Den Banner beim nächsten Heimspiel in eine schwer einsehbare Ecke hängen.
...und hier die Antwort darauf:
1. Erfreulich ist, dass mein Appell gehört wurde – und außerdem, wie ich finde, auch zum Großteil befolgt worden ist.
2. Ebenfalls positiv und vollkommen richtig zusammen gefasst, ist der erste Absatz des „Gästebuch-Schreibers“,
3. Ein bisschen blauäugig bzw. absolut unrealistisch ist jedoch seine Schlussfolgerung, dass wir die Schiedsrichterinnen „vor einem schwerwiegenden Fehler hätten bewahren können“. Als aufmerksamer Beobachter hat er sicherlich gesehen, dass beide Schiedsrichterinnen unmittelbar nach dem Treffer durch ihr Handzeichen klar zu erkennen gaben, dass das Tor gültig war. Und damit haben sie eine Tatsachenentscheidung geschaffen, gegen die weder „Freund noch Feind“ etwas einwenden können. Weder verbal noch mittels Einspruch. Das sind nun mal die Fakten – egal ob „Tor oder nicht Tor“. Und natürlich ist es ebenso unbedeutend, weil nicht entscheidend, wer auch immer „bestätigt hat, dass das Tor irregulär“ war.
4. Die Erfahrung hat gezeigt, und wird es auch in Zukunft immer wieder beweisen: Solche Situationen wird es immer wieder geben – mal gehen sie zu Gunsten und mal gehen sie zu Lasten der eigenen Mannschaft aus – und am Ende der Saison hat sich alles wieder einigermaßen ausgeglichen. Und somit wären wir also wieder beim ersten Absatz des Schreibers, dem ich mich nur vollinhaltlich anschließen kann und der beweist, dass wir auf „einer Welle“ liegen!
5. Übrigens, dem Vorschlag, den Banner beim „nächsten Heimspiel“ in eine schwer einsehbare Ecke zu hängen“ werden wir nicht folgen. Vielmehr freuen wir uns, dass er durch die nun erfolgte „Publicity“ noch ein bisschen mehr wahrgenommen werden wird und somit Werbung für die „Fair-Play-Aktion des HVW“ gemacht wird – im Dienste des Spiels!
Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Scheffold
Abteilungs- und Jugendleiter
sowie „kommissarischer Hallensprecher am 02.10".
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